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Für BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Rohleder hat der Standort Deutschland seine Stärken an den Technologieschnittstellen. Wenn Maschinenbau und Elektrotechnik mit der IT-Industrie zusammenkommen, entstehen aus seiner Sicht riesige Chancen. Die gemeinsame Geschäftsstelle hilft beim Brückenschlag und der Vernetzung über die Branchengrenzen.

Mit einem symbolischen Knopfdruck startete Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler am zweiten Messetag auf der Hannover Messe die neue Internetseite »Plattform Industrie 4.0«. Die Plattform Industrie 4.0 ist eine gemeinsame Initiative der Industrieverbände BITKOM, VDMA und ZVEI. Sie knüpft an das »Zukunftsprojekt Industrie 4.0« der Bundesregierung an und führt den regelmäßigen Dialog über das Thema in Industrie und Forschung fort.

 

Zukunftsprojekt Industrie 4.0 ist auf dem Weg

 

Der Arbeitskreis »Industrie 4.0« übergab am 8. April 2013 auf der Hannover Messe konkrete Umsetzungsempfehlungen an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der durch die Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft des BMBF initiierte Arbeitskreis »Industrie 4.0« beleuchtet in seinem Abschlussbericht die Voraussetzungen für den erfolgreichen Aufbruch ins vierte industrielle Zeitalter. Mit seinem Bericht präsentiert der Arbeitskreis Industrie 4.0 die erste umfassende Bestandsaufnahme über die technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der vierten industriellen Revolution. Konkrete Anwendungsbeispiele veranschaulichen neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsnetzwerke, die das Zusammenwachsen von Produktion und IT ermöglicht. Strategische Empfehlungen weisen den Weg zum Leitmarkt und Leitanbieter modernster Produktionstechnologien. Prof. Dr. Kagermann, Co-Vorsitzender des Arbeitskreises »Industrie 4.0« und Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, betonte im Rahmen der Übergabe: »Industrie 4.0 betrifft die Zukunft unserer Arbeit. Wir können ein Leitanbieter intelligenter Produktionssysteme ‚Made in Germany‘ werden und als Leitmarkt Industrie 4.0 Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen. Industrie 4.0 erfordert Kooperation und neue Partnerschaften. Es ist ermutigend, dass wir nun eine gemeinsame Strategie und mit der Plattform Industrie 4.0 eine feste Anlaufstelle haben.«

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In Deutschland sind bereits 15 Prozent aller mittelständischen Fertigungsunternehmen mit dezentral vernetzten, selbststeuernden Produktionsprozessen in der Industrie 4.0-Epoche angekommen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der unabhängigen Marktforschungs- und Beratungsfirma Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag der Freudenberg IT (FIT) hervor. Der Studie zufolge sind die deutschen Early Adopters von Industrie 4.0 vor allem unter Automobilzulieferern mit einer Unternehmensgröße plus 500 Mitarbeiter zu finden. Wohl auch deshalb, weil der Wettbewerb in dieser Branche schon heute die schnelle Umsetzung von Kundenanforderungen und eine bedarfssynchrone Produktion verlangt, lautet das nach Einschätzung von Freudenberg IT wichtigste Resultat der Studie.mehr unter www.freudenberg-it.de

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Grafik: Freudenberg

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