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Lasertechnik und Mikromaterialbearbeitung

 

Zum 20. LEF-Seminar begrüßten Im März 2017 die blz-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt Dr.-Ing. Stefan Roth Anfang März in der Stadthalle Fürth zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft. Geboten wurde ein breites Spektrum an aktuellen Themen der Lasermikromaterialbearbeitung. Aber den Anfang bestritt ein Vortrag über die Relevanz der Technik und des ingenieurmäßigen Forschens.

 

 

LEF-Logo

Das Themenfeld »Laser in der Elektronikproduktion & Feinwerktechnik« (LEF) wurde im Jahr 1995 zum ersten Mal als Workshop aufgegriffen, damals noch aus dem Lehrstuhl für Fertigungstechnologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg heraus. Die LEF schnell zugenommene Resonanz in Wissenschaft und Industrie veranlasste das bayerisches laserzentrum blz dazu, seit 1999 eine jährlich wiederkehrende Seminarreihe zu veranstalten. Inzwischen hat sich das LEF-Seminar als wichtiger Branchen-Treffpunkt für Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft etabliert und dazu beigetragen, die Lasermikrotechnologie zu einer tragenden Säule der modernen Produktionstechnik zu entwickeln und hierzu den Wissenstransfer zu fördern. »Daher kommen wir in diesem Jahr zum 20. Mal zusammen, um über den Einsatz des Lasers in der Elektronikproduktion und Feinwerktechnik zu diskutieren«, hieß es im gemeinsamen Grußwort der blz-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt Dr.-Ing. Stefan Roth.

Bezüglich des Seminarprogramms wiesen die Veranstalter darauf hin, dass im Zuge der zunehmenden Bedeutung der Elektromobilität sich auch der Bedarf an neuen Lasermikromaterialbearbeitungsprozessen sowie an Verfahren zu deren Verbesserung hinsichtlich Genauigkeit und Flexibilität stark erhöht wurde. »Vor allem die hochpräzise Materialbearbeitung spielt derzeit eine entscheidende Rolle. Durch die stetige Steigerung der Präzision und Bearbeitungsgeschwindigkeit steigen wiederum die Anforderungen an Systeme zur Prozesskontrolle und -analyse, weshalb diese Themen auf der Agenda der Jubiläumsveranstaltung stehen«, heißt es im Grußwort.

Der zum Download angebotene Bericht kann nur in Ansätzen über das Geschehen des 20. LEF informieren. Interessierte an weiteren Informationen können über das blz den Tagungsband, der als digitales Handout in Form eines PDF-Books vorliegt, erwerben.

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Ultrakurze Laserpulse

Die Weiterentwicklung der UKP-Lasertechnik ist ein wichtiges Tätigkeitsfeld des Fraunhofer Institut für Lasertechnik, und zwar sowohl ein wissenschaftliches als auch ein kommerzielles.. Und so veranstaltete das Fraunhofer ILT Ende März 2017 in Aachen zum vierten Mal einen internationalen UKP-Workshop. Dort präsentierten und diskutierten internationale Laserexperten den Stand der UKP-Lasertechnik.

Die Ultrakurzpuls-Lasertechnik, auch als UKP-Lasertechnik oder USP Laser Technology bezeichnet, hat den Markteintritt in die Laser-Mikromaterialbearbeitung nach Überwindung der bekannten Anfangsprobleme bekanntlich erfolgreich vollzogen.

 

Mehr Informationen bietet der Artikel ab Seite 34 im Download der LASER 2-2017.

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