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© Bundesverband WindEnergie (BWE)

WEA-Offshore

© Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 2 (2018) © Ørsted

Quelle: Deutsche WindGuard GmbH, www.windguard.de

WEA-Ausbauzahlen für das Gesamtjahr 2018 in Deutschland

 

Windenergie an Land – Der bisher gute Zubau ist im Jahr 2018 stark eingebrochen. Die Mittel- und Langfristperspektive bezüglich des WEA-Zubaus muss jetzt gesetzlich fixiert werden, forderten die Industrieverbände Bundesverband WindEnergie e.V. und VDMA Power Systems Ende Januar 2019 in Berlin im Rahmen der Präsentation der Ausbaustatistik für 2018.

 

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

• Brutto-Zubau der Windenergie an Land von 2.402 MW bzw. 743 Anlagen im Gesamtjahr 2018 liegt unter den ohnehin niedrigen Erwartungen

• Die kurzfristige Zubau-Perspektive für die Jahre 2019 - 2020 bleibt schwach;

 Sonderausschreibungen geben Zuversicht auf eine Erholung ab 2021

• Der Kohlekompromiss bestätigt die Erfordernis, ein mittel- und langfristiges Zeit- und Mengengerüst zur Erreichung der Klimaschutzziele bis 2030 gesetzlich festzuschreiben

• Die Straffung der Genehmigungsverfahren und eine Beseitigung administrativer Hemmnisse ist unerlässlich

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Offshore-Windenergieanlagen          (OWEA) – Bestandsanalyse für das Jahr 2018 und Prognose für 2019

 

Der Ausbau der Offshore-Windenergie wurde im Jahr 2018 erfolgreich fortgesetzt – Die Branchenverbände fordern eine schnelle Erhöhung der Ausbauziele, um den Beitrag der Windenergie bei der Energiewende nicht zu gefährden.

 

Einige wichtige Zahlen im Überblick:

• Insgesamt sind 1.305 OWEA-Anlagen mit 6.382 MW am Netz

• 136 Anlagen mit fast 1 GW neu am Netz, OWEA mit 966 MW sind im Bau

• Stromproduktion Offshore-Wind steigt um rund 8 % erneut deutlich

• Sonderausschreibung von mindestens 1.500 MW im ersten Quartal 2019 notwendig

• Ausbauvolumen auf mindestens 20 GW bis 2030 gesetzlich festlegen

 

Die wichtigsten Branchenverbände des Windsektors stellten Ende Januar 2019 in Berlin die Ausbauzahlen der Offshore-Windenergie für das Jahr 2018 in Deutschland vor. Die Kernbotschaft lautete: »2019 muss das Jahr des Fortschritts in der Energiepolitik werden. Die Offshore-Windenergie ist von zentraler Bedeutung für die Erreichung der Klimaschutzziele und sichert Wertschöpfung am Industriestandort Deutschland.« Dem Bericht zufolge stieg die Stromproduktion aus Offshore-Wind im Jahr 2018 um rund 8 % bei weiterhin sinkenden Kosten und trug damit zu einer stabilen, günstigen und sauberen Stromversorgung bei. Mit dieser Bilanz und der richtigen und dringend notwendigen Initiative Bundeswirtschaftsministeriums zum Netzausbau wurde nun die Voraussetzung geschaffen, um einen schnelleren Ausbau festzulegen. Die Präsentation wurde von  Branchenvertreter der Verbände BWE, BWO, Stiftung Offshore-Windenergie, VDMA Power Systems und WAB vorgenommen.

 

Planmäßiger Ausbau – Branche mit positiver Bilanz

Nach den aktuell veröffentlichten Zahlen der Deutschen WindGuard speisten im Jahr 2018 insgesamt 1.305 OWEA mit einer Gesamtleistung von 6.382 MW in das Netz ein. Im Jahr 2018 gingen 136 Anlagen mit einer Leistung von 969 MW neu ans Netz. Damit bestätigte sich nach Einschätzung der Branchenverbände die im Jahr 2017 getroffene Prognose. Zusätzlich sind OWEA mit 276 MW bereits vollständig errichtet, speisten aber noch nicht ein. Derzeit befinden sich zudem Projekte mit 966 MW im Bau. Für weitere 112 MW liegt die finale Investitionsentscheidung vor. Der gesetzlich mögliche Zubau bis 2020 von 7,7 GW wird damit voraussichtlich wie geplant erreicht.

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