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London Array - das weltgrößte Offshore-Windkraftwerk

 

Der Windpark erzeugt mit 175 WEA sauberen Strom für 500.000 Haushalte

 

Anfang Juli 2013 fand die offizielle Einweihung des weltgrößten Offshore-Windkraftwerks »London Array« statt. Die Leistung von 630 MW der ersten Projekt-Phase von London Array reicht aus, um rund 500.000 britische Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen. Jährlich können durch den Windpark rund 900.000 t CO2 eingespart werden. Dies entspricht den Emissionen von 300.000 Pkws. Siemens hat für den Offshore-Windpark alle 175 Windturbinen geliefert und zeichnete auch für die Netzanbindung verantwortlich. Gemeinsam mit Dong Energy wird Siemens auch den langfristigen Service für die Windenergieanlagen übernehmen. Wie Siemens in einer Medienmitteilung angibt arbeitet das Unternehmen daran, die Kosten der Offshore-Windenergie weiter zu senken. Innovationen, Industrialisierung und die Optimierung der Logistik sind die Hebel, um Offshore-Windenergie wettbewerbsfähig mit traditionellen Energieträgern zu machen. Die Größe von London Array hat dem Unternehmen dabei geholfen, die komplexen Produktions- und Logistikprozesse für Offshore-Windkraftwerke weiter zu optimieren. Diese Erfahrungswerte werden laut Siemens bei den kommenden Projekten auf See einfließen.

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Siemens hat insgesamt 175 Windturbinen sicher und termingerecht geliefert, installiert und in Betrieb gesetzt.Das Projekt trug dazu bei, die Effizienz bei Vormontage und der Inbetriebsetzung zu optimieren und hierbei bestimmte Arbeitsschritte nicht mehr offshore, sondern an Land durchzuführen.

Ein einzigartiges Projekt – die letzte Windenergieanlage des Windkraftwerks London Array steht seit Jahresende 2012. London Array ist der weltgrößte Offshore-Windpark. Die erste Ausbaustufe nimmt eine Fläche von 100 Quadratkilometern ein.

Lessons learnt

Während der Realisierung von London Array konnte Siemens Offshore-Prozesse wie Fertigung, Transport und Logistik sowie die Installation auf See weiter standardisieren. Während der Realisierung des Projekts wurden verschiedene Methoden der Bauphase analysiert und weiter verbessert. Dadurch hat sich für Siemens die Zeit für die Inbetriebsetzung auf See beträchtlich reduziert.

Siemens hat insgesamt 175 Windenergieanlagen sicher und termingerecht geliefert, installiert und in Betrieb gesetzt. Die WEA haben jeweils eine Leistung von 3,6 MW und einen Rotordurchmesser von 120 m. Speziell dafür ausgelegte Schiffe transportierten Komponenten wie etwa Maschinenhäuser oder Türme vom dänischen Hafen in Esbjerg in die britischen Häfen Harwich und Ramsgate.

Ein Projekt dieser Größenordnung ermöglichte es Siemens, die Effizienz zu verbessern und die Kosten bei Vormontage und der Inbetriebsetzung zu senken. Beträchtliche Lernerfolge erzielte das Unternehmen beispielsweise damit, bestimmte Arbeitsschritte nicht mehr Offshore, sondern an Land durchzuführen. 

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