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Siemens-Technologie im »Sea Installer«

Beim »Sea Installer« kommt auch Siemens-Technologie zum Einsatz: Sowohl Automatisierungs- und Antriebstechnik als auch Hauptgeneratoren und Verteilungstransformatoren von Siemens sind im Installationsschiff verbaut. Das selbsthebende Errichterschiff mit einer Länge von 132 m und einer Breite von 39 m kann dabei Fundamente, Türme, Maschinenhäuser und Rotorblätter von bis zu 10 Windenergieanlagen transportieren und installieren. Für den ersten Einsatz werden zunächst die Komponenten von zwei Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils sechs MW im dänischen Hafen Esbjerg verladen.

 

Herzstück der Windturbine: das Maschinenhaus wird verladen

Techniker verladen die beiden Maschinenhäuser der Windenergieanlagen mit einer Leistung von 6 MW auf das Installationsschiff »Sea Installer«. Diese zentrale Komponente ist etwa 15 m lang; der Durchmesser beträgt ca. 6,5 m. Diese eigens für den Offshore-Einsatz konzipierte Windturbine greift auf das getriebelose Antriebskonzept von Siemens zurück. Mit rund 50 % weniger Komponenten und einer geringeren Anzahl rotierender Teile kann neben dem Gewicht auch der Serviceaufwand deutlich reduziert werden. Dies trägt dazu bei, die Kosten der Offshore-Technologie weiter zu senken. 

 

Befestigung des Rotors

Jetzt darf nichts mehr schief gehen: Der komplette Rotor wird mit Bedacht auf einer speziellen Stahlkonstruktion auf dem Installationsschiff gehoben und für die Überfahrt befestigt. Die maximale Geschwindigkeit des »Sea Installer« beträgt zwölf Knoten oder etwa 22 km/h. Das Schiff bringt die Komponenten sicher an ihren Bestimmungsort: zum Demonstrationsprojekt Gunfleet Sands III von Dong Energy.

 

Der Rotorkranz

Der Rotor einer Windenergieanlage besteht aus einer Nabe, an der drei Rotorblätter befestigt sind. Üblicherweise wird auf hoher See jedes einzelne Rotorblatt montiert. Für das Demonstrationsprojekt Gunfleet Sands III von Dong Energy hingegen wird der gesamte Rotorkranz auf das Spezialschiff gehoben. Dieser Rotorkranz hat einen Durchmesser von 120 m. Die 6-MW-Windturbine wird künftig serienmäßig mit 75 m langen Rotorblättern und somit mit einem Rotordurchmesser von 154 m angeboten. Die kleinere Variante wird ausschließlich zu Testzwecken verwendet.

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